Rückauflassungvor­merkung

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BAUR-Immobilien

Immobilienkäufer aufgepasst: DAS bedeutet Rückauflassungsvor­merkung!

Bei einer Rückauflassungvormerkung handelt es sich um ein Schutzrecht des Verkäufers einer Immobilie. Mit dieser hat der Verkäufer die Möglichkeit, nach dem Verkauf bestimmte Bedingungen an den Käufer zu stellen. Wirksam wird sie durch einen Eintrag ins Grundbuch. Hält der Käufer sich nicht an die Auflagen, kann der Verkäufer eine Rückübertragung seines ehemaligen Besitzes fordern.

Eine Rückauflassungsvormerkung kommt beispielsweise oft ins Spiel, wenn eine Gemeinde ein Grundstück verkauft. So sichert sie sich ab, dass auf dem Grundstück wirklich das gebaut wird, was angedacht war.

Ein weiterer möglicher Fall: Im Erbfall kann durch eine Rückauflassungsvormerkung beispielsweise festgelegt werden, dass der Familienbesitz nicht verkauft werden darf.

Gelöscht werden kann die Rückauflassungsvormerkung, wenn alle Bedingungen vollständig erfüllt wurden, der Verkäufer auf seine Rechte hinsichtlich der Rückübertragung verzichtet oder verstirbt und dies als Löschungsgrund vermerkt wurde.

 

Fazit

 

Was ist die Rückauflassungsvormerkung?

Ein Schutzrecht des Verkäufers einer Immobilie.

Was enthält sie?

Die Bedingungen, die der Inhaber der Immobilie mit dem Verkauf an den Käufer stellt.

Wann ist sie sinnvoll?

Wenn man als Verkäufer ganz konkrete Vorstellungen davon hat, was mit der Immobilie passieren bzw. nicht passieren soll, z. B. dass die Erben den Familienbesitz nicht veräußern oder dass das von der Gemeinde verkaufte Grundstück tatsächlich mit einem Wohnhaus bebaut wird.

Was passiert, wenn der Käufer sich nicht an die Bedingungen hält?

Dann hat der Verkäufer das Recht, die Rückübertragung der Immobilie zu fordern.

Wie wird die Rückauflassungsvormerkung wirksam und kann sie gelöscht werden?

  • Durch Eintragung ins Grundbuch.
  • Wenn einer dieser Fälle eintritt: 1. Alle Bedingungen wurden vom Käufer vollständig erfüllt. 2. Der Verkäufer verzichtet freiwillig auf seinen Rechtsanspruch bezüglich einer Rückübertragung. 3. Der Verkäufer verstirbt, hat die Rückauflassungsvormerkung nicht vererbt und sein Tod ist als Löschungsgrund im Grundbuch vermerkt.

 

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